Freitag, 8. April 2011

Verhandlungen über Staatsetat gescheitert: USA droht die Pleite

Verhandlungen über Staatsetat gescheitert - USA droht die Pleite: Die USA stehen kurz vor einem weiteren tiefgreifenden Einschnitt. Wenn sich Demokraten und Republikaner nicht auf einen Kompromiss einigen, ist die US-Regierung mit der Wechsel von Freitag auf Samstag zahlungsunfähig. Die Folgen dieses Szenarios wären verheerend für die US- aber auch die Welt-Wirtschaft. Schon alleine deshalb gehen Beobachter davon aus, dass man sich in letzter Sekunde einigen wird.

Zweifel daran könnten einem kommen, wenn man den sichtlich angefressenen Barack Obama bei einer kurzen Pressekonferenz gesehen hat. Nach dem Spitzentreffen mit Harry Reid und John Boehner, dem Demokratenführer im Senat und dem republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses, erklärte Obama: "Wir haben einigen Fortschritt gemacht". Zum Durchbruch reichte es offenbar aber nicht. "Ich erwarte eine Antwort am Morgen", polterte der Präsident.

Dass es Obama ernst ist mit dieser Forderung zeigt der Fakt, dass er alle Unterhändler zur Nachschicht angewiesen und eine Reise nach Indiana abgesagt hat. Das Problem bei den Verhandlungen ist offenbar, dass sich sowohl Demokraten als auch Republikaner durchsetzen wollen, um einen politischen Sieg für sich verbuchen zu können.

Was geschehen würde, wenn die US-Regierung wirklich pleite geht, lässt sich nur schwer abschätzten. Sicher ist und das betonte Obama in der Nacht auch noch einmal, dass rund 800.000 Regierungsangestellte unbezahlt in Zwangsurlaub geschickt werden müssten. Die US-Administration wäre gelähmt. Daraus würde nach Ansicht von Analysten ein schnell wachsender wirtschaftlicher Schaden entstehen.

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