Mittwoch, 27. April 2011

Verkehrsminister Ramsauer wirft Öl-Konzernen Panikmache vor

Verkehrsminister Ramsauer wirft Öl-Konzernen Panikmache vor: Wer über Ostern die Zeitung aufgeschlagen hat oder im Fernsehen Nachrichten verfolgt hat, wird vielleicht bemerkt haben, dass die Mineralölkonzerne vor einer Benzinknappheit warnten.

Grund dafür seien das Feiertagsfahrverbot für Tanklaster und andere LKW und die mit der E10-Umstellung verbundene Umrüstung der Lagerkapazitäten an den Tankstellen gewesen.

Wer dann über Ostern eine Tankstelle angefahren hat, konnte in den allermeisten Fällen keine Knappheit feststellen. Nur punktuell sei es zu Engpässen gekommen. Der große Ausverkauf blieb offenbar aus, obwohl viele Autofahrer im Kurzurlaub waren. Man könnte also den Eindruck bekommen die Öl-Konzerne wollten ein wenig Panik verbreiten.

Die sieht offenbar auch Verkehrsminister Peter Ramsauer so. "Die Osterpanik der Mineralölkonzerne war unnötig. [...] Statt die Autofahrer zu verunsichern, sollten sich die Ölmultis lieber um eine ausreichende Versorgung kümmern", sagte der Minister der Bild-Zeitung.

Für die Mineralölwirtschaft gelte die selbe Schuldigkeit wie für jedes andere Unternehmen. "Jeder Kaufmann muss schauen, dass er genug Ware hat - auch zu Ostern", so Ramsauer.

Für mich hängt diese ganze Geschichte zwischen Mineralölwirtschaft und der Politik mit der Umstellung auf E10 zusammen. Hier werden wir in einigen Monaten noch einen großen Streit erleben, wenn es nämlich darum gehen wird, dass die Öl-Multis Strafen zahlen sollen, weil sie die von der Bundesregierung ausgegebenen Biosprit-Quoten nicht einhalten.

Und alles, weil die Autofahrer kein E10 tanken wollen. Die sind aber auch dumm, mag sich da mancher Öl-Multi denken.

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