Donnerstag, 21. April 2011

Vladimir Putin verspricht "Land in dem Honig fließt": Wahlkampfauftakt in Russland

Vladimir Putin verspricht "Land in dem Honig fließt" - Wahlkampfauftakt in Russland: Vladimir Putin, ein Busenfreund von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, dieser hatte ihn auch als lupenreinen Demokraten bezeichnet, ist ein Mann, der wie für die Macht geschaffen ist, eine Führungspersönlichkeit.

Allerdings geraten solche Personen häufig auch in die Gefahr sich nicht mehr von ihrer Macht trennen zu können. Das ist in meinen Augen auch bei Putin der Fall. Dieser will bei den Präsidentschaftswahlen im März kommenden Jahres wohl erneut antreten. Damit würde er die russische Verfassung so zu sagen austricksen. Diese erlaubt nämlich nur 2 Amtszeiten, zumindest wenn diese in Folge sind. Von einer neuen Kandidatur nach einer Pause ist nichts zu lesen.

Gestern startete Putin nach der Meinung vieler Beobachter in den Wahlkampf. In einer eigens im TV übertragenen Rede, versprach Putin überspitzt formuliert Russland in ein Land zu verwandeln, in dem Honig fließt.

Bis zum Jahr 2020 will er Russland zu einer der 5 größten Wirtschaftsnationen der Welt machen. Im Jahr 2010 lag man in diesem Ranking laut IWF lediglich auf Platz 10. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner soll auf umgerechnet 35.000 Dollar pro Russe steigen. Dies würde eine Verdreifachung im Vergleich zum gegenwärtigen Stand bedeuten.

Dabei soll Russland seinen eigenen Weg finden, um nicht von anderen Mächten abhängig zu werden. "Um es offen zu sagen: Wenn man in der modernen Welt schwach ist, wird es immer jemanden geben, der reinkommt und einem sagt, welchen Weg man gehen muss, welche Politik man machen soll und welchen Pfad man wählen soll", so Putin.

Auch dem in Russland immer noch mächtigen Militär schmierte er Honig ums Maul. Bis 2020 sollen neue Raketensysteme installiert werden. "Die Armee bekommt neue strategische und taktische Raketensysteme", erklärte der bisherige Regierungschef.

Ob er das einhalten kann, darf bezweifelt werden. Russland hat nach wie vor mit großen Problemen zu kämpfen. So liegt die Inflation im Land bei deutlich mehr als 5 Prozent. Hinzu kommen Vettern- und Misswirtschaft.

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