Montag, 25. April 2011

Volksaufstand in Syrien: Regime setzt Militär gegen Demonstranten ein und wird trotzdem fallen

Volksaufstand in Syrien - Regime setzt Militär gegen Demonstranten ein und wird trotzdem fallen: Am frühen Montagmorgen sind Einheiten des syrischen Militärs in die Hochburg der Revolution Daara eingerückt. Auch in anderen Städten des Landes sei es zu ähnlichem gekommen. Es gibt erneut Berichte über Dutzende Tote. Das Regime scheint fest entschlossen zu sein, den Aufstand niederzuschlagen.

Das Vorgehen scheint dabei immer das selbe zu sein. Scharfschützen schießen in den Straßen auf Zivilisten, die sich aus den Häusern trauen. Überdies werden Hausdurchsuchungen durchgeführt, bei denen auch immer wieder willkürliche Verhaftungen stattfinden sollen.

Die Lage ist insgesamt unübersichtlich, da eine unabhängige Berichterstattung aus Syrien derzeit nicht möglich ist. Das Regime versucht jegliche Informationen zu kontrollieren.

Der Versuch die Revolution niederzuschlagen ist dennoch zum Scheitern verdammt. Der Einsatz von Gewalt wird nur zu einer Radikalisierung der Protestbewegung führen. In den nächsten Tagen werden wir eine Entwicklung erleben, bei der das Assad-Regime langsam die Kontrolle über einzelne Regionen Syriens verlieren wird. Teile des Militärs werden zu den Demonstranten überlaufen.

Ich sehe keine Chance mehr, dass Assad seine Macht halten kann. Der Schleier der Angst ist gefallen. Zehntausende Syrier haben sich dafür entschieden auch mit dem Leben zu bezahlen, um dem Land eine andere Zukunft zu ermöglichen. Unter diesen Voraussetzungen kann sich kein Regime der Welt halten, egal wie viel Gewalt es anwendet.

Dieses Schicksal wird Baschar al-Assad ereilen, auch ohne das Eingreifen des Westens. Die Frage ist nur, welchen Blutzoll das syrische Volk dafür wird zahlen müssen?



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