Mittwoch, 27. April 2011

Warnschuss-Arrest gegen Jugendgewalt

Warnschuss-Arrest gegen Jugendgewalt: Wann immer in Deutschland an einem U-Bahn Gleis ein Mensch von Jugendlichen angegriffen und brutal verprügelt wird, eine Kamera das Geschehen filmt und die Medien von dem Angriff Wind bekommen, rollt eine Welle der Empörung durch das Land.

Jeder sagt sich: "Die müssen hart bestraft werden". Dass meistens Leute daneben stehen und zusehen, vergessen die meisten. Die Zeigefinger will ich trotzdem nicht heben, da ich nicht weiß, wie ich mich in einer solchen Situation verhalten würde.

Aktuellstes Beispiel dafür ist ein Angriff eines 18-jährigen am Wochenende, der dabei einem 29-jährigen Mann am U-Bahnhof Friedrichstraße bewusstlos prügelte.

Die Politik hat die aufkeimende Debatte aufgenommen und diskutiert nun darüber, wie man die Jugendlichen besser bestrafen könnte. Aus den Reihen der Bundesregierung kommt hierbei die Idee zu einem Warnschuss-Arrest. Den Gerichten soll damit die Möglichkeit gegeben werden jugendliche Gewalttäter bei der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe dennoch für einen gewissen Zeitraum ins Gefängnis zu schicken, damit diesen "deutlich die Konsequenzen weiterer Gesetzesverstöße vor Augen geführt" würden, heißt es aus der Bundesregierung.

Von Seiten der SPD kam Ablehnung für den Vorschlag, weil man befürchtet, dass Jugendliche sich eher mit dem Kurzaufenthalt im Gefängnis brüsten würden, als über ihr Handeln nachzudenken.

Ich bin diesbezüglich geteilter Meinung. Ich kann das Argument der Opposition durchaus nachvollziehen, finde es aber auch richtig jugendlichen Gewalttätern aufzuzeigen, wo sie landen werden, wenn sie sich nicht ändern. In Konsequenz daraus müsste der Warnschuss-Arrest sehr hart und restriktiv angewendet werden, damit er zu einer wirklichen Abschreckung werden kann.

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