Freitag, 29. April 2011

Weißes iPhone 4: Steve Jobs und Phil Schiller "Allgemein über Problem nachgedacht"

Weißes iPhone 4 - Steve Jobs und Phil Schiller "Allgemein über Problem nachgedacht": Das weiße iPhone 4 ist endlich da. Die Verzögerung dauerte nur etwas mehr als 10 Monate. Da macht es eigentlich wenig Sinn, darüber nachzudenken, warum das iDevice erst so spät erscheinen ist. Ich möchte es trotzdem machen und verweise dazu auf ein Interview, das allthingsd mit Steve Jobs und Phil Schiller geführt hat.

So erklärte Phil Schiller zum Beispiel, dass es herausfordernd war und Steve Jobs ergänzte: "Es ist nicht einfach so, dass man etwas weiß macht. Es gibt wesentlich mehr Dinge zu beachten. Wie verhält sich das Material über einen längeren Zeitraum und welchen Effekt hat es auf die Sensoren".

Dass die Verzögerung mit den Sensoren zusammenhing, ist bereits mehrfach vermutet worden. Einen Beleg dafür gab es bislang nicht. Bislang! Im Interview gestand Schiller, dass es aufgrund der Case-Farbe eine Menge unerwartete Interaktionen mit internen Komponenten gab. Das sei so ähnlich wie bei hellhäutigen Menschen, diese bräuchten ebenso wie das weiße iPhone 4 einen besseren UV-Schutz.

So erklären sich wohl auch die Meldungen, wonach das weiße iPhone 4 geringfügig dicker ist, als sein schwarzer Bruder. Von 0,2 Millimetern ist die Rede. Zwischen der Dicke eines Materials und der UV-Durchlässigkeit besteht ein proportionaler Zusammenhang.

Eigentlich dachte man bei Apple, dass man das Problem bereits vor einem Jahr im Griff hätte, dem war aber nicht so. Man ist mit den gewonnenen Erkenntnissen aber trotzdem zufrieden. Schließlich gibt es jetzt auch ein weißes iPad 2. Dazu habe man ganz allgemein über das Problem nachgedacht.

Dann ist ja alles wieder gut. Bei mir bleibt trotzdem der fader Beigeschmack, der mir einhämmert, warum man nicht früher darauf gekommen ist, dass das weiße Case nicht wirklich funktionierte? Ist aber wie gesagt mittlerweile egal...

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