Dienstag, 5. April 2011

Weiter Verwirrung um mutmaßlich verschollene Brennelemente aus Jülich

Weiter Verwirrung um mutmaßlich verschollene Brennelemente aus Jülich: Sind sie nun weg oder sind sie doch nicht weg? Es herrscht weiter große Verwirrung über den Verbleib von 2285 Brennelementekugeln des einstigen Kugelhaufen-Versuchsreaktors Jülich. Gestern meldete das Forschungszentrum in Jülich selbst, dass sich die vermissten Kugeln nach wie vor auf dem Gelände in einem Zwischenlager befänden.

Dort sollten sie bleiben, bis sie Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter eingelagert werden können. Das Endlager befindet sich derzeit noch im Bau.

Heute sieht die Situation wieder ganz anders aus. In gestern entdeckten Begleitscheinen von Anlieferungen an das Atomlager Asse, ist die Rede von der Einlieferung von 22 Fässern mit Graphitkugeln aus der Kernforschungsanlage Jülich in den Jahren 1973 und 1976. Darunter sollen sich auch Brennelemente befinden.

Auch beim Bundesumweltministerium scheint man jetzt auf den Fall aufmerksam geworden zu sein. Zur Klärung des Verbleibs der Kugeln, bestellte man Vertreter der Atomaufsichtsbehörde Nordrhein-Westfalens nach Berlin.

Wenn es noch weiterer Argumente für einen Verzicht auf Atomenergie bedurft hätte, dann wurden diese mit dem Verschwinden oder nicht Verschwinden der Brennelemente endgültig geliefert. Da sind mehrere Kilogramm Thorium, Uran und möglicherweise auf Plutonium einfach so verschwunden. Alles halb so wild! Das Zeug ist ja nicht gefährlich oder so...

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