Montag, 11. April 2011

Winfried Kretschmann will Bürger und Staat wieder näher zusammenführen

Winfried Kretschmann will Bürger und Staat wieder näher zusammenführen: Schon in wenigen Wochen wird Winfried Kretschmann der erste grüne Ministerpräsident Deutschlands werden. Während seiner Amtszeit möchte er vor allem das Verhältnis zwischen Staat und Bürger verbessern. Dieses bedürfe einer Neujustierung. Er selbst sehe den Einspruch der Bürger nicht als Behinderung sondern als politische Errungenschaft, erklärte er gegenüber 'Welt Kompakt'.

Eine wichtige Rolle sieht er dabei im Internet und den sozialen Netzwerken. Weil sich die Bürger hier schnell und frei organisieren könnten, begegnen sich Staat und Bürger nun auf Augenhöhe. Für die Regierenden könne dies manchmal zur Last werden. "Damit muss man leben. Und damit auf offene Weise umzugehen, das wird die eigentliche Herausforderung einer Regierung werden, die ich führe", so Kretschmann.

Die wichtigste Aufgabe sei es Brücken in die Zivilgesellschaft zu bauen. Sollte bei der Volksabstimmung über Stuttgart 21 am Ende ein "Ja" stehen, so werde er dies akzeptieren. Schließlich sei es der Sinn einer Volksabstimmung, dass das Volk das letzte Wort hat.

Tatsächlich zeigen die Aussagen in meinen Augen, dass Kretschmann einen anderen Politikstil in Baden-Württemberg etablieren will. Sollte ihm das gelingen, so hoffe ich, dass sich dieser Stil auf den Rest der Republik ausbreitet. Mehr Demokratie würde unserem Land auf jeden Fall gut tun.

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