Donnerstag, 5. Mai 2011

AKW Fukushima 1: Tepco schickt erstmals Arbeiter in Reaktorgebäude

AKW Fukushima 1 - Tepco schickt erstmals Arbeiter in Reaktorgebäude: Knapp zwei Monate nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 hat die Betreiberfirma Tepco zum ersten mal Menschen in eines der zerstörten Reaktorgebäude geschickt. Die Arbeiter hätten die Aufgabe in Block 1 das Belüftungssystem instandzusetzen, um die Radioaktivität in der Luft reduzieren zu können.

Die Radioaktivität im Gebäude sei zwar gesunken, trotzdem dürften die Arbeiter nur unter strengen Sicherheitsmaßnahmen und nur für eine Dauer von 10 Minuten in das Gebäude. Sie müssen Schutzanzüge und Sauerstoffmasken tragen.

Wie Tepco mitteilte betraten die ersten beiden Männer das Gebäude von Reaktor 1 gegen 2.30 Uhr MEZ. "Sie gehen in Vierer-Gruppen hinein, immer eine nach der anderen, und arbeiten in einem engen Bereich", sagte Tepco-Sprecher Junichi Matsumoto dazu. Japanische Medien melden, dass nach dem Instandsetzen der Lüftung die Arbeiten an der Kühlung beginnen sollen.

Bislang war die Strahlung in den Gebäuden zu hoch, las dass Menschen dort arbeiten könnten. Tepco meldete nun, dass neue Messungen einen Rückgang der Radioaktivität gezeigt hätten. Reuters meldete, dass die Arbeiter in den 10 Minuten, die sie in dem Gebäude sind, trotzdem einer Strahlung von 3 Millisievert ausgesetzte sind. Demzufolge würde die stündliche Dosis bei 18 Millisievert liegen.

Von einer Entspannung kann trotz dieser Meldung keine Rede sein. Das Kind ist in meinen Augen bereits in den Brunnen gefallen und nun versucht man es wieder herauszuholen. Ob das gelingen kann?

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