Montag, 2. Mai 2011

Angela Merkel soll sich bei Atomausstieg festgelegt haben

Angela Merkel soll sich bei Atomausstieg festgelegt haben: Wie laut 'Handelsblatt' aus Regierungskreisen in Berlin zu hören ist, soll sich Angela Merkel auf eine bestimmte Jahreszahl zum Atomausstieg festgelegt haben. Diese soll nahe dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2000 liegen. Demnach wären die letzten Meiler mit Übertragung von Reststrommengen wohl 2022 oder 2023 vom Netz gegangen.

Geht man jetzt noch davon aus, dass Merkel einen parteipolitischen Vorteil aus dem Ausstieg ziehen will, wird es wohl eine Jahreszahl werden, die noch vor der von Rot-Grün liegt. An der Entscheidung sollen auch Umweltminister Norbert Röttgen und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla beteiligt gewesen sein.

Außerdem soll die Möglichkeit der Energiekonzerne beschnitten werden, Strommengen zu übertragen oder die Laufzeit der Atomkraftwerke durch lange Revisionen oder ähnliches zu verlängern.

Bislang war es so, dass den Kraftwerksbetreibern für jedes AKW eine gewisse Strommenge zugewiesen wurde, wenn diese produziert gewesen ist, hätte der Meiler abgeschaltet werden müssen. Dieses System stammt noch aus Zeiten des rot-grünen Ausstiegsbeschlusses. Bei der Verlängerung der Laufzeiten knüpfte die jetzige Bundesregierung daran an und vergrößerte die Strommengen entsprechend, so dass längere Laufzeiten von 8 bis 12 Jahren resultierten.

Sollten die Meldungen stimmen, dann wäre ich wirklich zufrieden. Zum einen würde den Kraftwerksbetreibern die Möglichkeit genommen zu tricksen und zum anderen erscheint mir ein Ausstieg um das Jahr 2020 als realistisch.

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