Montag, 23. Mai 2011

Apple: Macs möglicherweise zunehmend von Scareware wie Mac Defender bedroht

Apple - Macs möglicherweise zunehmend von Scareware bedroht: Einer von Apple am häufigsten als Werbung für seine Macs verwendeten Argumente ist die angebliche Virensicherheit der Systeme. In letzter Zeit häuften sich aber Berichte, wonach Nutzer in diesem Bereich Probleme mit ihren Macs hatten. Apple schweigt dazu bislang.

Allerdings sind Blogger und Technik-Journalisten bereits auf das Thema angesprungen. So befragten zum Beispiel die Kollegen von arstechnica.com 14 verschiedene Mitarbeiter des Apple-Supports über die Malware-Problematik.

Dabei bekam man unterschiedliche, in ihrer Gesamtheit aber bemerkenswerte Auskünfte. So erklärte ein Mitarbeiter zum Beispiel, dass er in 6 Monaten bei 750 bis 1.000 Fällen lediglich ein mögliches Malware-Szenario gehabt hätte. Ein anderer Support-Angehöriger berichtete arstechnica jedoch, dass die Zahl der Malware-Infektionen in letzter Zeit sprunghaft von 0,2 auf 5,8 Prozent der behandelten Fälle angestiegen ist.

Das Problem seien dabei nicht die klassischen Viren sondern Sacreware, die über zwielichtige Webseiten zum Download angeboten wird, angebliche Viren auf dem Mac entdeckt und diese kostenlos löschen will. Installiert man diese dann allerdings, wird versucht einem eine Lizenzgebühr von umgerechnet rund 60€ abzunötigen. Angesichts der Tatsache, dass es in den allermeisten Fällen keine Viren auf dem Rechner gibt und man diese nur vorgegaukelt bekommt, kann man hier von Betrug sprechen. Beispielhaft sei hier ein solches Scareware-Programm mit dem Namen 'Mac Defender', 'Mac Protector' oder 'Mac Security' genannt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Macs noch immer relativ sicher gegen Malware sind. Nur wenn der Nutzer aktiv ein solches Programm installiert, kommt es zu Infektionen. Hier ist auch der Punkt, an dem man Apple Vorwürfe machen kann. Der Konzern sollte viel aktiver auf das Problem hinweisen und so seine Kunden sensibilisieren.



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