Donnerstag, 5. Mai 2011

Berechnung: 125 Milliarden Euro zusätzlich für die Finanzminister bis 2014

Berechnung - 125 Milliarden Euro zusätzlich für die Finanzminister bis 2014: Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Die Vollbeschäftigung rückt näher. In Deutschland herrscht Aufschwung. Der größte Profiteur dieser Entwicklung ist der Staat selber. Er kann sich in den nächsten Jahren über ein sattes Plus auf der Einnahmenseite freuen.

Man ist sich nur noch nicht wirklich sicher, wie groß dieses Plus ausfallen wird. Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) geht davon aus, dass sich die Finanzminister bis zum Jahr 2014 über insgesamt 125 Milliarden Euro zusätzlich freuen können. Dies berichtet die "Berliner Zeitung".

Der Berechnung des IMK zu Folge wird die Staatskasse im Jahr 2011 14 Milliarden Euro zusätzlich einnehmen. Im Jahr 2012 sollen es dann 17 Milliarden Euro sein. Danach folgt eine regelrechte Einnahmeexplosion. Im Jahr 2013 sollen 47 Milliaden Euro zusätzlich und im Jahr 2014 sogar 48 Milliarden Euro zusätzlich für Bund, Länder und Kommunen anfallen. Etwa die Hälfte der Mehreinnahmen würden auf den Bund entfallen.

Angeblich sollen sich diese Zahlen mit der Steuerschätzung des Finanzministeriums decken, die ebenfalls noch heute erwartet wird. Vor Euphorie warnen die Experten allerdings. "Es sollte nicht vergessen werden, dass es in den vergangenen 20 Jahren für die deutsche Wirtschaft keine Fünf-Jahres-Phase gegeben hat, in der es zu keinem kräftigen Konjunkturabschwung kam", heißt es demnach in der Auswertung.

Ich persönlich sehe das ganz ähnlich. Angesichts einer Staatsverschuldung von mehr als 2 Billionen Euro ist für Steuersenkungen einfach kein Raum, so Lied mir das für die FDP auch tut. Vielmehr sollte man das Geld dafür nutzen, die Schulden abzubauen und die Haushalte zu sanieren.

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