Freitag, 6. Mai 2011

Bundeskanzlerin Merkel zeigt den Atom-Bossen die kalte Schulter

Bundeskanzlerin Merkel zeigt den Atom-Bossen die kalte Schulter: Nach Informationen des 'Handelblatts' ist es endgültig zum Bruch zwischen Angela Merkel und den Bossen der vier großen Atomkonzerne in Deutschland gekommen.

Die Kanzlerin wird sich nicht mehr mit den Konzernchefs treffen, um über den beschleunigten Atomausstieg zu sprechen, hieß es aus Regierungskreisen. Es seien weder Spitzenrunden noch Einzeltreffen geplant. Notwendige Gespräche würden fortan auf Ministerebene geführt.

Beobachter deuten diese Entwicklung als ein deutliches Zeichen für das abgekühlte Verhältnis zwischen der Kanzlerin und den Atombossen. Auch beim für den 18.Mai geplanten Spitzentreffen werden die Firmen nicht anwesend sein. Zu dem Treffen lud Merkel nur die entsprechenden Verbände ein.

Ich sehe in dieser Nachricht nichts negatives. Es ist gut, dass die Konzerne nicht mehr im "Kanzleramt ein und aus gehen". Etwas mehr Distanz zwischen Politik und Wirtschaft tut unserer Demokratie gut. Außerdem empfinde ich es auch als persönliche Genugtuung, wenn ich mir vorstellen, wie sich ein Jürgen Großmann oder ein Johannes Teyssen auf die Lippen beißen. Ein kleiner Dämpfer tut den Herren in meinen Augen auf jeden Fall mal gut.

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