Sonntag, 8. Mai 2011

Bundesliga: Eintracht Frankfurt liegt in Trümmern

Bundesliga - Eintracht Frankfurt liegt in Trümmern: Selten hat es in der Bundesligageschichte einen Verein gegeben, der einen Tag vor Saisonende sowohl sportlich als auch nach außen hin so desolat dasteht, wie Eintracht Frankfurt.

Was die Hessen gestern gegen einen eigentlich schon schlechten 1.FC Köln auf dem Platz abgeliefert hatten, spottet jeder Beschreibung. Das war nicht einmal zweitligatauglich. Was einige Fans der Eintracht nach dem Spiel ablieferten, war dann noch nicht einmal fußballtauglich. Einziger Lichtblick: Präsident Peter Fischer, der, als die Situation zwischen Polizei und Fans zu eskalieren drohte, mutig zum Fanblock schritt und sowohl Fans als auch Polizei beruhigen konnte.

Offenbar handelte der bei den Fans beliebte Präsident eine Art Deal aus, wonach die Mannschaft wieder aus der Kabine kommen und sich mit einigen Fans auf die Spielfeld unterhalten sollte.

An der sportlichen Situation der Eintracht ändert das allerdings nicht. Sieht man von dem 1:8 von St. Pauli gegen den FC Bayern ab, zeigte Frankfurt gestern die schlechteste Leistung aller Bundesligaclubs und steht somit auch verdient auf dem direkten Abstiegsplatz 17.

Im letzten Saisonspiel gegen den Meister aus Dortmund muss jetzt ein Sieg her, ansonsten ist man abgestiegen. Gewinnt man und die Konkurrenz aus Wolfsburg und Gladbach gewinnt ebenfalls, ist man auch abgestiegen.

Die Wirkung der Verpflichtung von Trainer Christoph Daum ist völlig verpufft. Die Mannschaft spielt bisweilen noch schlechter als unter Michael Skibbe. Angesichts der gestrigen Leistung kann ich mir nicht vorstellen, dass Frankfurt den Klassenerhalt noch schaffen kann. Was bleiben würde, wäre ein Scherbenhaufen. Daum ist im Falle des Abstiegs wohl weg. Die Mannschaft müsste ganz neu aufgebaut werden. Aber vielleicht ist das auch die einzige Lösung die Frankfurt bleibt. Hoffentlich wollen das auch die Fans irgendwann verstehen.

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