Samstag, 7. Mai 2011

Bundespräsident Wulff reagiert auf Umbau bei ThyssenKrupp mit Missachtung

Bundespräsident Wulff reagiert auf Umbau bei ThyssenKrupp mit Missachtung: Für das Management von ThyssenKrupp muss es sich wie eine schallende Ohrfeige anfühlen. Eigentlich wollte Bundespräsident Christian Wulff im Rahmen seiner Brasilien-Reise auch ein neues Werk des deutschen Stahlriesen besuchen. Daraus wird nun aber nichts.

Der Bundespräsident verkürzte kurzerhand seine Reiseroute und warf den Besuch bei ThyssenKrupp aus dem Programm. Begründet wurde dieser Schritt mit den "kurzfristig angekündigten umfangreichen Umstrukturierungen im ThyssenKrupp-Konzern mit noch nicht absehbaren Auswirkungen".

Hintergrund ist, dass ThyssenKrupp plant den Umbau des Konzern. Dazu zählt auch der Verkauf einzelner Unternehmensteile zu verkaufen. Weltweit sind davon 35.000 der rund 177.000 Beschäftigten betroffen. Alleine in Deutschland wären davon 14.000 Menschen betroffen.

Von ThyssenKrupp hieß es dazu relativ kurz: "Wir bedauern das". Ein Besuch des neuen Chefs von ThyssenKrupp, Heinrich Hiesinger, in dem Werk solle aber wie geplant stattfinden.

Die Reaktion des Bundespräsidenten verdient Respekt, auch wenn nicht ganz klar ist, ob er diese wegen des deutlichen Umbaus oder doch nur, weil er nicht rechtzeitig darüber informiert worden ist, zeigte.

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