Mittwoch, 18. Mai 2011

Deutsche Jugendliche rauchen und trinken weniger - Komasaufen weiter beliebt

Deutsche Jugendliche rauchen und trinken weniger - Komasaufen weiter beliebt: Eigentlich kann die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, zufrieden sein. Die Jugendlichen Deutschlands rauchen und trinken weniger als in den vergangenen Jahren. Wäre da nur nicht das Komasaufen, das ihr noch immer zu schaffen macht.

Während die 12- bis 17-jährigen im Jahr 2004 noch zu 21 Prozent regelmäßig Alkohol konsumierten, waren es im Jahr 2010 nur noch 13 Prozent. Auch beim Rauchen konnte man einen starken Rückgang verzeichnen. Im Jahr 2001 griffen noch 23 Prozent der Jugendlichen zum Glimmstängel, im vergangenen Jahr lag der Anteil nur noch bei 13 Prozent. Dies wird vor allem darauf zurückgeführt, dass Rauchen inzwischen "uncool" ist und durch die vermehrten Rauchverbote noch verstärkt wird.

Dennoch ist die Drogenbeauftragte nicht ganz zufrieden. Im Jahr 2009 wurden 26.400 Menschen zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 2,8 Prozent mehr, mit 2000 verglichen gar 178 Prozent mehr. Vor allem bei männlichen Jugendlichen ist das Komasaufen noch immer sehr beliebt. Bei den 18- bis 25-jährigen trinke sich jeder zweite einmal im Monat in einen Rausch, heißt es in dem Bericht.

Es scheint also so zu sein, dass die Jugendlichen insgesamt weniger trinken. Tun sie es aber dennoch, dann richtig.

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