Dienstag, 31. Mai 2011

EHEC-Welle: Universität Münster entwickelt Schnelltest

EHEC-Welle - Universität Münster entwickelt Schnelltest: Beim Bemühen darum die Ausbreitung des gefährlichen Darmbakteriums EHEC einzudämmen, könnte der Universität Münster nun ein Durchbruch gelungen sein.

Den Wissenschaftlern sei es gelungen mit Hilfe eines molekularbiologischen Verfahrens selbst bei kleinsten Mengen der Erreger innerhalb weniger Stunden die Eigenschaften des Stammes nachzuweisen, der für die derzeitige Infektionswelle verantwortlich ist.

Der Test könne in jedem molekularbiologischen Labor durchgeführt werden. Er setzt dabei offenbar auf die Vervielfältigung einer bestimmten Kombination aus 4 Genen, die für den EHEC-Stamm HUSEC 041 einzigartig ist.

Ein Grund zur Entwarnung ist dies aber trotzdem nicht. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen zur EHEC-Welle. Demnach sind in ganz Deutschland rund 1.400 Menschen mit dem Bakterium infiziert. Etwa 350 davon sollen das lebensbedrohliche hämolytisch-urämische Syndrom ausgebildet haben. Die schweren Komplikation seien bisher 14 Menschen erlegen, von denen 12 Frauen gewesen seien. Es ist damit zu rechnen, dass noch weitere Personen an der Infektion versterben werden.

Unterdessen wird weiter davor gewarnt, rohe Gurken, Blattsalat oder Tomaten zu verzehren. Der EHEC-Erreger stirbt erst bei einer Gar-Temperatur von 70° Celsius ab.



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