Montag, 16. Mai 2011

Ehemaliger afghanischer Geheimdienstchef erhebt Vorwürfe gegen Pakistan

Ehemaliger afghanischer Geheimdienstchef erhebt Vorwürfe gegen Pakistan: Heute vor zwei Wochen erreichte die Nachricht Europa, dass Osama Bin Laden bei einer Kommandoaktion von Spezialeinheiten der US-Navy in der pakistanischen Stadt Abbottabad erschossen worden ist.

Seitdem fragen sich viele Beobachter, wieso die pakistanische Regierung angeblich nichts davon wusste, dass sich der meist gesuchte Mann der Welt in der Stadt mit einem der wichtigsten Militärstützpunkte des Landes versteckt.

Bis heute gab es dazu keine wirkliche Erklärung. Nun bekräftigt der ehemalige Chef des afghanischen Geheimdienstes, Amrullah Saleh, die Vorwürfe. In einem am Sonntag vom US-Sender CBS ausgestrahlten Interview erklärte Saleh, dass er den pakistanischen Behörden bereits vor 4 Jahren entsprechende Hinweise zukommen ließ, wonach sich Bin Laden in der 20 Kilometer von Abbottabad entfernt liegenden Stadt Mansehra versteckt hatte. Er sei damals abgewiesen worden.

Saleh empfahl der US-Regierung Pakistan als feindlich eingestelltes Land zu betrachten. Islamabad nehme zwar das Geld der USA, trage aber nicht zur Bekämpfung des Terrorismus bei. Saleh warf der Regierung sogar vor die Verbreitung von Atomwaffen zu begünstigen.

Leider verhindert CBS das Einbetten des Videos von besagtem Interview. Daher müsst ihr mit einem einfachen Link vorlieb nehmen.

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