Montag, 2. Mai 2011

Fall Jörg Kachelmann: Prozess geht in die Endrunde

Fall Jörg Kachelmann: Prozess geht in die Endrunde: Bereits seit dem 6. September wird der Fall des Jörg Kachelmann verhandelt. Dem Wettermoderator wird vorgeworfen, seine damalige Freundin, eine 25 Jahre jüngere Radiomoderatorin, bedroht und vergewaltigt zu haben. Ob er dies getan hat oder nicht, das ist jedoch noch immer nicht klar.

Nach einer vierwöchigen Pause soll der Prozess heute fortgesetzt werden und langsam rückt das Ende der Verhandlung näher. Die Prozess-Pause nutzte Kachelmann, um seine Kinder in Kanada zu besuchen. Die Verteidigung begründete die Reise damit, das Besuchsrecht nicht verfallen zu lassen. Ab heute steht der Wetteransager jedoch wieder vor Gericht.

Schon lange heißt es, man wolle den Prozess bald abschließen. Zuerst fasste man den Dezember 2010 ins Auge, verlängerte dann bis Ende März diesen Jahres. Der Prozess gilt als Paradebeispiel für schlechte Prozessführung und so hat sich in deutschen Gerichtssälen bereits der Spruch "Wir sind doch nicht bei Kachelmann" eingebürgert.

"Ich kenne keinen Vergewaltigungsprozess, der so lange gedauert hat. Denn eigentlich ist ein Vergewaltigungsverfahren meist eine einfache und übersichtliche Sache und bei weitem nicht so komplex wie manche Wirtschaftstrafprozesse", so Henning Müller, Strafrechtsprofessor aus Regensburg. Bei Jörg Kachelmann scheint man offenbar eine Ausnahme zu machen...

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