Sonntag, 8. Mai 2011

Fannie Mae braucht neue Milliardenhilfen

Fannie Mae braucht neue Milliardenhilfen: Ist die Finanzkrise bereits überstanden? Angesichts wachsender Wirtschaft und sinkender Arbeitslosenzahlen könnte man in Deutschland glatt zu diesem Schluss kommen. Auch die Tatsache, dass die Commerzbank demnächst einen Großteil ihrer Milliardenhilfen an den Staat und damit an den Steuerzahler zurückzahlen wird, spricht für ein Ende der Finanzkrise.

Davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Gerade in den USA sind die Auswirkungen noch immer zu spüren. Vor allem der Immobilienmarkt liegt weiter brach. Die Preise brechen auf breiter Front ein. Viele Kreditnehmer sind nach wie vor nicht in der Lage ihre Raten zu zahlen. Aus diesem Grund stehen Hypothekenbanken weiter unter Druck.

Aktuell kann man das gut am Beispiel von Fannie Mae sehen. Die Bank braucht neue Milliardenhilfen aus Washington. Medienberichten folgend muss die US-Regierung 8,5 Milliarden Dollar nachschießen, damit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. So würde man den Verlust, den Fannie Mae im ersten Quartal 2011 eingefahren hat, quasi aus der Staatskasse bezahlen. 8,7 Milliarden Dollar stehen hier in roten Zahlen zu Buche.

Tatsächlich könnten die Hypothekenbanken der USA zu einen Fass ohne Boden für die ohnehin knappen Finanzen der Großmacht werden. Irgendwann sollte man sich auch Gedanken darüber machen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, diese Banken abzuwickeln.

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1 Meinungen:

Freiwirtschaftler hat gesagt…

"Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. ...Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen."

Silvio Gesell

Warum sind insbesondere "Spitzenpolitiker" und studierte "Wirtschaftsexperten" unfähig, die "Finanzkrise" zu verstehen? Weil in einer Gesellschaft, die seit jeher auf einer fehlerhaften Geld- und Bodenordnung basiert, das Streben nach einer "gesellschaftlichen Position" und Erkenntnis sich gegenseitig ausschließen. Am Ende ("Hurra, ich bin Bundeskanzler!") ertrinkt man (oder Frau) in einem Ozean naiver Vorurteile, aus dem ein Auftauchen aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist:

http://www.swupload.com//data/Mathematik.pdf

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