Montag, 2. Mai 2011

Flugschreiber aus Atlantik geborgen: Air-France-Unglück kann womöglich geklärt werden

Flugschreiber aus Atlantik geborgen - Air-France-Unglück kann womöglich geklärt werden: Für die Angehörigen der Opfer des Air-France-Flugs, der am 1. Juni 2009 auf dem Flug von Rio de Janeiro in Brasilien nach Paris in den Atlantik stürzte, wird es vielleicht eine Erleichterung sein, jetzt endlich zu erfahren, was zu dem Unglück führte, das 228 Menschen das Leben kostete.

Nachdem vor einigen Wochen das Wrack der Maschine in 4.000 Metern Tiefe gefunden wurde, ist es nun gelungen einen der beiden Flugschreiber des Flugzeugs zu bergen. Die Bergung erfolgte wohl mit einem Tauchroboter. Das Gerät soll sich in einem guten Zustand befinden und wird damit wohl neue Erkenntnisse zur Absturzursache liefern.

"Unsere Experten sagen uns, dass wir hoffen können, die Daten zu lesen", sagte BEA-Chef Jean-Paul Troadec der Nachrichtenagentur AFP. Die BEA (Flugermittlungsbehörde) ist mit der Ursachenforschung des Absturzes betraut.

Der jetzt gefundene Flugschreiber ist in der Lage die Höhe, die Geschwindigkeit und die Stellung der Steuerungsruder aufzuzeichnen. Dadurch lässt sich ein ziemlich genaues Bild davon zeichnen, was in den letzten Minute vor dem Absturz geschehen ist.

Erste Ergebnisse der Auswertung sollen innerhalb der nächsten acht bis zehn Tage vorliegen.

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