Mittwoch, 4. Mai 2011

Forsa-Wahltrend: Grüne rücken Union auf die Ferse

Forsa-Wahltrend - Grüne rücken Union auf die Ferse: Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären, würden wir wohl eine Koalition aus SPD und Grünen unter Führung der Grünen erhalten. Der aktuelle Forsa-Wahltrend sagt der Partei ein Ergebnis von 28 Prozent voraus. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein Punkt mehr.

Der designierte Koalitionspartner, die SPD, verliert hingegen einen Punkt und kommt nur noch auf 21 Prozent. Das ist der schlechteste Wert seit Sommer 2009. Nichtsdestotrotz hätte Grün-Rot mit gemeinsam 49 immer noch einen komfortablen Vorsprung vor dem bürgerlichen Lager, das derzeit mit nur 35 Prozent dahinsiecht.

Die Union muss sogar langsam fürchten, von den Grünen überholt zu werden. Nur noch 31 Prozent würden sich in dieser Woche für CDU oder CSU entscheiden. Die FDP würde den Sprung in den Bundestag mit 4 Prozent erneut verpassen. Die Linkspartei gehört ebenfalls zu den verlieren. Derzeit würden 8 Prozent bei dunkelrot ihren Hacken setzen. Das ist ein Punkt weniger als letzte Woche.

Für Forsa-Chef Manfred Güllner erklärt sich die Stärke der Grünen und die Schwäche der SPD und der anderen Parteien aus dem Atomschwenk, den alle deutschen Parteien vollzogen haben. "Die SPD schafft es nicht, sich ein attraktives Profil zu geben, sondern läuft den Grünen hinterher. [...] In der politischen Diskussion um die Zukunft der Kernkraft sind alle Parteien grün geworden. Damit treiben sie aber den Grünen Wähler zu. [...] Denn die Bundesbürger, die das Thema interessiert, neigen zur Partei mit der größten Kompetenz auf dem Gebiet", so Güllner.

Interessant an der Sache ist noch, dass sich Meinungsforscher im April also nach der Landtagswahl die politische Stimmung in Baden-Württemberg angeschaut haben. Demnach wären die Grünen auf 30 Prozent gekommen. Im Vergleich zur Wahl wäre dies nochmal ein deutliches Plus gewesen. Die FDP hätte mit nur 4 Prozent hingegen den Sprung in den Landtag verpasst.

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