Freitag, 27. Mai 2011

G8 unterstützen arabischen Frühling und wollen Atomkraftwerke testen

G8 unterstützen arabischen Frühling und wollen Atomkraftwerke testen: Beim regelmäßig stattfindenden der führenden Industrienationen und Russlands, kurz G8, gestern im französischen Küstenort Deauville war eigentlich alles beim Alten.

Die heimische Bevölkerung würde weitestgehend aus ihrer Stadt vertrieben und es herrschten Sicherheitsvorkehrungen, die G8-Gipfel jedes mal aufs neue zu einer Veranstaltungen von denen da oben machen.

Politik wurde übrigens auch noch gemacht. So erklärte man, dass man den arabischen Frühling finanziell und politisch unterstützen zu wollen. Zwar wurden dabei hier und da Ideen diskutiert. Konkret wurde aber noch nichts. So soll zum Beispiel ein Maßnahmenpaket von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank auf den Weg gebracht werden. Angela Merkel sprach sich für ein Bildungsprogramm aus, das über einen Schuldenerlass in Höhe von 300 Millionen Euro finanziert werden soll.

Der zweite wichtige Tagesordnungspunkt war die Atomkraft. Hierbei lag die große Aufmerksamkeit vor allem auf Naoto Kan, der seinen Gipfelfreunden erklären durfte, wie es ist, ein Land zu regieren, in dem derzeit ein Super-Gau stattfindet. Dass am Ende trotzdem die Meinung vorherrschte, die Atomkraft sei alternativlos, mag man als Unbelehrbarkeit abstempeln.

Angela Merkel konnte sich immerhin soweit durchsetzen, dass man versprach regelmäßige Sicherheitskontrollen in den eigenen Kraftwerken durchzuführen.

Am Ende bleibt bei mir aber mal wieder der Eindruck, dass auf dem G8-Gipfel viel geredet wird, am Ende aber nur wenig dabei rumkommt.



Aber immerhin waren Leute zum jubeln da, wie im Video zu sehen ist.

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