Sonntag, 22. Mai 2011

Griechenland bis zum 18.Juli zahlungsunfähig: Entscheidung muss getroffen werden

Griechenland bis zum 18.Juli zahlungsunfähig - Entscheidung muss getroffen werden: Die Schuldenkrise in Griechenland greift weiter um sich und die Politik verrennt sich derzeit in endlosen Beratungen.

Fakt ist: Griechenland muss geholfen werden. Die Folgen für den Euro und den gesamten europäischen Wirtschaftsraum wären sonst schwerwiegend. Es gibt allerdings noch keine Einigkeit darüber, wie diese Hilfe aussehen soll. Die Vorschläge reichen vom Geben neuer Notkredite, über einen Schuldenschnitt bis hin zum Ausschluss aus der Eurozone. Ein Patentrezept gibt es allerdings nicht.

Wie griechische Medien melden, gibt es jetzt zumindest ein Datum, bis zu dem über die Rettung Griechenlands entschieden werden muss. So soll das Geld in den Staatskassen Athens nur noch bis zum 18.Juli reichen.

Unterdessen bahnen sich in Griechenland selbst neue umfangreiche Reformen an. Weitere Kürzungen der Gehälter von Staatsbediensteten werden nicht mehr ausgeschlossen. Außerdem will Athen endlich damit beginnen, Staatsbesitz zu privatisieren. Höhere Steuern auf Imobilienbesitz sind ebenfalls im Gespräch.

Diese Maßnahmen sind auch zwingend notwendig, denn nur mit Geldern aus Europa kann sich Griechenland nicht retten. Es ist notwendig, dass die Griechen, wie auch Deutschland, ein neues Verhältnis zu Staat und Geld bekommen. Ansonsten werden sich Schuldenkrisen immer wieder wiederholen.

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