Montag, 9. Mai 2011

Islamprediger Pierre Vogel lockt weniger Leute an als erwartet

Islamprediger Pierre Vogel lockt weniger Leute an als erwartet: In Deutschland herrscht zum Glück Religionsfreiheit. Deshalb ist es auch Menschen wie Pierre Vogel möglich ihre unter Umständen von einigen Menschen als radikal eingestuften Ansichten zu verbreiten.

Der Salafisten-Prediger lud gestern zu einer Veranstaltung nach Frankfurt. Dabei kamen allerdings wesentlich weniger Menschen als zunächst angenommen. Laut Polizei waren rund 450 Personen anwesend. Angemeldet war die Veranstaltung für die doppelte bis dreifache Menge.

Ein Grund dafür könnte das von Vogel im Vorfeld angekündigte Totengebet für Osama Bin Laden gewesen sein. Die Ankündigung löste auch in den Reihen der Salafisten einige Kritik aus, so dass Vogel schließlich einen Rückzieher machte und erklärte, dass er sich ungeschickt verhalten habe.

Nach seiner Ankündigung verbot das Ordnungsamt die Veranstaltung zunächst. Das Verwaltungsgericht ließ sie letztendlich unter Auflagen aber zu. So durfte Vogel den Namen Osama Bin Laden in seinen Ausführungen nicht verwenden, woran er sich hielt. Außerdem wurde der Kundgebungsort aus der Innenstadt in das Rebstockgelände verlegt.

Für Pierre Vogel liegen die Gründe für das geringere Interesse unter anderem darin. Der Ort lege am Ende der Welt. Außerdem sei zu wenig Vorlaufzeit gewesen. Mit seiner Bin Laden-Äußerung habe das aber nichts zu tun.

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2 Meinungen:

Anonym hat gesagt…

Das macht mir Angst das Islamisten in Deutschland schalten und walten können.Mit Glaubensfreiheit hat das nicht zu tun.Deutschland wird das in 10-15 Jahren noch ganz bitter bereuen, doch dann ist es zu spät !!!

Oli hat gesagt…

@ Anonym 23:02 Uhr - Ganz so schwarz sehe ich die Sache nicht. Immerhin wird Vogel schon vom Verfassungsschutz beobachtet. Ich denke, dass die Sache zu kontrollieren sein wird.

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