Donnerstag, 19. Mai 2011

Japan stürzt nach Beben, Tsunami und Super-GAU in tiefe Rezession

Japan stürzt nach Beben, Tsunami und Super-GAU in tiefe Rezession: Die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Katastrophenserie, die Japan Anfang des Jahres heimgesucht hat, werden erst jetzt allmählich deutlich. Es zeichnet sich ab, dass das Land in eine tiefe Rezession stürzt.

Die Regierung in Tokio gab am Donnerstag die Wachstumszahlen für das erste Quartal 2011 bekannt. Demnach schrumpfte Das Bruttoinlandsprodukt und damit die Wirtschaft um 0,9 Prozent. Das ist fast doppelt so viel, wie bislang geschätzt wurde.

Auf das gesamte Jahr 2011 hochgerechnet würde die Wirtschaftsleistung damit um 3,6 Prozent zurückgehen. Bisherige Schätzungen beliefen sich auf ein Minus von 2,0 Prozent.

Man geht davon aus, dass die Wirtschaft auch im laufenden Quartal weiter schrumpfen wird, weil die Folgen des Erdbebens, des Tsunamis und vor allem des Super-GAUs noch immer zu spüren seien. Die Produktion in den betroffenen Gebieten kommt nur langsam oder gar nicht wieder in Schwung, worunter die Exporte leiden.

Die japanische Regierung bemüht sich indes um Optimismus. Wirtschaftsminister Kaoru Yosano sprach von einem vorübergehenden Phänomen. Japans Wirtschaft habe die Kraft sich wieder zu erholen. Die Zuliefererketten der Industrie würden sich allmählich wieder stabilisieren. Außerdem würde der Wiederaufbau für Wachstum sorgen.

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