Dienstag, 10. Mai 2011

Mörder vom Bodensee: Flucht wegen Sicherheitsmängeln - Nagel und Tür reichten aus

Mörder vom Bodensee: Flucht wegen Sicherheitsmängeln - Nagel und Tür reichten aus: In der vergangenen Woche gelang dem so genannten "Mörder vom Bodensee" Andrej W. die Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Der 29-jährige Russlanddeutsche hatte im Sommer 2010 eine Taxi-Fahrerin umgebracht und eine zweite so schwer verletzt, dass diese nun im Rollstuhl sitzt.

Aus bisher unerklärlichen Gründen gelang ihm die Flucht, welche allerdings nicht lange andauern sollte. Am Sonntagabend entdeckten ihn die Ermittler nur zehn Kilometer vom Gefängnis entfernt. Andrej W. war mit einem geklauten Fahrrad unterwegs, die Polizisten rammten ihn und nahmen ihn wieder fest. Die Frage nach dem Wie bleibt allerdings.

Wie konnte es dem "Mörder vom Bodensee" gelingen, aus dem Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie zu entkommen? Die Flucht gelang ihm aufgrund von Sicherheitsmängeln, er brauchte nur einen Nagel und eine Tür. Mit dem Nagel gelang es ihm zuerst, seine Fußfesseln zu lösen. Dann nutze er die Tür einer Toilette als Steighilfe, um die 3,5 Meter hohe Mauer zu überwinden.

Was nach einer filmreifen Flucht klingt und locker im nächsten James Bond-Film verarbeitet werden könnte, sieht die umliegende Bevölkerung als durchaus bedrohlich an. Nun wird man alles dafür tun, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern.

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