Sonntag, 8. Mai 2011

Noch-FDP-Chef Westerwelle räumt erstmals Fehler ein

Noch-FDP-Chef Westerwelle räumt erstmals Fehler ein: Man sagt Selbstkritik sei der erste Weg zur Besserung. Im Falle der FDP sah es daher lange so aus, als würde sich nichts bessern. Echte Selbstkritik hörte man bei den Liberalen bisher kaum. Dass es jetzt ausgerechnet Guido Westerwelle ist, der eigene Fehler einräumt, kann einen überraschen, muss es aber auch nicht.

Westerwelle sagte mit Blick auf seine Funktion als Parteichef im Interview mit der 'Bild am Sonntag': "Ich muss selbstkritisch feststellen, dass ich die Doppelbelastung bei Übernahme des Amtes im Herbst 2009 unterschätzt habe und dass die Arbeit für die Partei teilweise zu kurz gekommen ist".

Die Aussage ist wirklich interessant. Schließlich gab es in der FDP vor einiger Zeit bereits Stimmen, die meinten, dass die Doppelbelastung zu groß sei. Westerwelle stritt dies seiner Zeit vehement ab. Nun räumt er also genau diesen Umstand ein.

Wirklich ändern wird sich dadurch auch nichts mehr. Dass Westerwelle als Partei-Chef abtreten muss, steht lange fest. Daher fällt es sicherlich auch leichter solche Aussagen zu tätigen. Ob die FDP tatsächlich geläutert ist, wird sich mit dem am kommenden Freitag beginnenden Parteitag zeigen.

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