Dienstag, 3. Mai 2011

Norbert Röttgen macht Atomkraft-Ausstieg zur Entscheidung über CDU als Volkspartei

Norbert Röttgen macht Atomkraft-Ausstieg zur Entscheidung über CDU als Volkspartei: Bei Umweltminister Norbert Röttgen konnte man schon mehrfach den Eindruck gewinnen, dass er lieber jetzt als morgen aus der Atomenergie aussteigen würde und ihn daran nur die Farbe seines Parteibuches hinderte. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sah er seine Chance gekommen.

Die CDU musste lernen, dass man gegen den Willen des Volkes nicht an der Atomenergie festhalten kann und Röttgen wollte es seiner Partei beibringen.

Gestern traf er sich deshalb mit zahlreichen Kreisvorsitzenden der Union, um die Notwendigkeit des Atomausstiegs zu erörtern. Im Rahmen des energiepolitischen Fachgesprächs der CDU in Berlin erklärte er am Montagabend, dass es in Deutschland eine "stabile Ablehnungsmehrheit" dieser Energieform gebe.

Wenn die CDU Volkspartei bleiben wolle, könne sie sich nicht "abkoppeln und abkapseln von relevanten Grundströmungen". Außerdem betonte er gegenüber den Kommunalpolitikern, dass die räumlichen als auch die Generationen übergreifenden Folgen einer Atomkatastrophe in Deutschland unabsehbar seien.

Trotzdem gab es vereinzelt Kritik zu hören. Einigen Teilnehmer geht die Energiewende viel zu schnell. Sie bemängeln das Fehlen von Augenmaß. Hier stellt sich allerdings die Frage, welches Tempo denn das Richtige wäre? Das von der Laufzeitverlängerung?

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