Freitag, 6. Mai 2011

Oranienburg: Weltkriegs-Bombe planmäßig gesprengt

Oranienburg: Weltkriegs-Bombe planmäßig gesprengt: Bei der Sprengung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im brandenburgischen Oranienburg ist alles nach Plan verlaufen. Die Bombe eines Gewichts von zehn Zentnern und amerikanischer Bauart wurde planmäßig um 11.17 Uhr gesprengt.

Am Vormittag hatte es in Oranienburg einen kräftigen, dumpfen Knall gegeben, dem eine hohe Erdfontäne folgte.  Danach konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Gegen 8 Uhr hatten rund 4400 Menschen ihre Häuser verlassen müssen, um sich in Sicherheit zu bringen. Nach der Detonation wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben. Mehr als 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Stadtverwaltung waren am Donnerstagvormittag im Einsatz, um die Einhaltung des Sperrkreises zu beaufsichtigen.

Seit der Wende wurden im Raum Oranienburg 159 Blindgänger gefunden und unschädlich gemacht worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt besonders heftig bombardiert, da die Alliierten die Heinkel-Werke beschossen, in denen deutsche Kriegsflugzeuge gebaut wurden.

In Oranienburg wird daher systematisch nach Weltkriegs-Bomben gesucht. Nach dem Ende der Frostperiode konnte die Suche wieder aufgenommen werden.

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