Freitag, 20. Mai 2011

Patientenbeauftragter stellt Krankenkassen ein Ultimatum

Patientenbeauftragter stellt Krankenkassen ein Ultimatum: Die Insolvenz der City-BKK ist zu einem Politikum geworden. Vor allem die Folgen für die Versicherten der Krankenkasse beschäftigen mittlerweile das Gesundheitsministerium.

So gibt es Berichte über Ärzte, die Versicherte der City-BKK nicht behandeln wollten, obwohl der Versicherungsschutz garantiert ist. Wesentlich schwerwiegender sind jedoch die gehäuften Fälle, bei denen einzelne Versicherte von Krankenkassen abgewimmelt wurden. Dabei seien Maßnahmen, wie plötzlich geschlossene Vertretungen und lange Telefonschleifen zum Einsatz gekommen.

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, machte im 'Tagesspiegel' jetzt noch einmal klar, dass das Abwimmeln von Versicherten nicht mehr geduldet wird und setzte den Kassen ein Ultimatum.

Sollte er am Montag noch eine Beschwerde einer Bürgers über Falschauskünfte, Abwimmelversuche und die kurzfristige Schließung von Internetseiten bekommen, werde er "sofort mit der Regierungskoalition und dem Gesundheitsminister über Gesetzesverschärfungen beraten". Die Kassen zerstörten ihre Existenzberechtigung.

Ob die Drohung wirkt, muss sich zeigen. Gestern erklärten Vertreter der Krankenkassen nach einem Treffen jedenfalls, dass diese Praxis nun beendet sein soll.

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