Montag, 9. Mai 2011

Post-Chef Appel fordert Recht auf Portofestsetzung

Post-Chef Appel fordert Recht auf Portofestsetzung: Geht es nach dem Willen von Post-Chef Frank Appel, dann darf die deutsche Post die Preise für ihr Briefporto künftig selbst festlegen. Der Manager fordert ein Ende der Preisregulierung im Briefbereich und damit quasi das Recht auf die Erhöhung des Portos.

"Wir müssen Mehrwertsteuer zahlen, der Mindestlohn ist gefallen. Nun ist es an der Zeit, dass wir die Preise wie jedes Unternehmen marktgerecht gestalten dürfen", sagte Appel der Wirtschaftswoche. Er verwies darauf, dass die Preise für Briefe in den letzten 14 Jahren nicht angehoben worden seien.

Aktuell hält man sich aber alle Optionen offen. Man habe noch nicht Entschieden, ob man beim zuständigen Regulierer eine Erhöhung des Portos beantrage. "Ob wir das dann am Ende auch tun, ist eine andere Frage. Das hängt auch vom Wettbewerb ab", so Appel.

Dass es irgendwann zu einer Anhebung des Portos kommen wird, halte ich für wahrscheinlich. Die deutsche Post sieht sich immer stärkere Konkurrenz durch Dienste im Internet ausgesetzt. Vielfach wird schon heute lieber eine E-Mail anstatt eines regulären Briefes verschickt. Dieser Trend wird wohl auch weiter anhalten.

Allerdings wird eine Erhöhung des Portos diesem Trend nicht entgegen wirken, sondern ihn eher noch verstärken. Auf lange Sicht halte ich den "analogen Brief" für ein Auslaufmodell. In 20 Jahren wird wohl kaum noch jemand Briefe verschicken.

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