Donnerstag, 26. Mai 2011

Razzia bei Sky: Verdacht von aufgehübschten Abo-Zahlen

Razzia bei Sky - Verdacht von aufgehübschten Abo-Zahlen: Die Staatsanwaltschaft München hat gestern offenbar eine Razzia beim Pay-TV-Sender Sky durchführen lassen. Ein Sprecher des Senders bestätigte SpOn entsprechende Berichte: "Die Staatsanwaltschaft ist im Haus. [...] Es handelt sich um Ermittlungen gegen das frühere Management von Premiere".

Im Kern soll es dabei um geschönte Abonnentenzahlen gehen. Die BaFin hatte Ende 2010 moniert, dass die Zahl der Abonnenten des damaligen Senders Premiere in den Bilanzen 2007 und 2008 jeweils um 600.000 zu hoch angeben wurde. Außerdem seien die Risiken, die durch den Erwerb der Bundesligarechte 2008 entstanden seien, nicht korrekt ausgewiesen worden.

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärte, dass gegen drei Personen wegen Kapitalanlagebetrugs, Marktmanipulation und unrichtiger Darstellung ermittelt wird. Darunter soll sich Berichten zu Folge auch der ehemalige Premiere-Chef Georg Kofler befinden.

Bei der Razzia sollen bis zu 20 Objekte in Deutschland und Luxemburg durchsucht worden sein. Aktien seien beschlagnahmt, aber niemand festgenommen worden. Die Sky-Aktie reagierte im massiven Kursverlusten auf die Nachricht. Um 3,27 Prozent rutschten die Papiere ins Minus.

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