Donnerstag, 19. Mai 2011

Schwedischer Finanzminister bringt Treuhandlösung für Griechenland ins Spiel

Schwedischer Finanzminister bringt Treuhandlösung für Griechenland ins Spiel: Der schwedische Finanzminister Anders Borg hat eine Treuhand nach deutschem Vorbild für Griechenland in die Diskussion gebracht. Hintergrund des Vorschlags ist die Forderung der EU-Staaten, dass Griechenland weite Teile seinen Staatsbesitzes privatisieren soll. Gerade in diesem Punkt zeigt sich Griechenland bislang sehr zögerlich.

"Die Erfahrung mit der Treuhand ist eine, von der die Griechen sehr viel lernen können. [...] Wenn die Märkte sehen, dass man über eine unabhängige Institution verfügt, die einem über lange Zeit Einnahmen sichert, ist man in einer guten Position. Das wäre für Griechenland ein wichtiger Schritt nach vorne", sagte Borg der Nachrichtenagentur Reuters.

Die griechische Regierung müsse die Einnahmen erhöhen und die Ausgaben senken. Ziel müsse sogar ein Haushaltsüberschuss sein. Nur dann sollten die europäischen Partner über eine Verringerung der Zinssätze für Kredite diskutieren.

Schweden selbst hat mit seinem Haushalt keine Probleme. Das skandinavische Land wird in diesem Jahr wahrscheinlich sogar einen Überschuss von 2 Prozent erzielen. Damit sollen laut Borg Schulden abgebaut werden.

Interessant sind die Aussagen trotzdem, da Schweden kein Mitglied des Euro ist. Geht es nach dem Finanzminister solle sich das ändern. Er betonte, dass Schweden ein Teil Europas sei. Er bezeichnete den Kontinent sogar als zu Hause. Dass eine Einführung des Euro in Schweden derzeit nicht möglich ist, schob er auf die Zweifel der Bevölkerung durch die Krisen in Irland, Portugal und Griechenland.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Eindruck habe, dass wir gerade in dieser Zeit mehr Politiker bräuchten wie Anders Borg. Das er einiges richtig zu machen scheint, zeigt die aktuelle Lage in Schweden.

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