Mittwoch, 18. Mai 2011

Selbstmordgefahr: Dominique Strauss-Kahn rund um die Uhr beobachtet

Selbstmordgefahr: Dominique Strauss-Kahn rund um die Uhr beobachtet: Der Chef des Internationalen Währungsfonds sitzt hinter Gittern. Dominique Strauss-Kahn soll am vergangenen Wochenende versucht haben, ein Zimmermädchen eines New Yorker Hotels zu vergewaltigen. Er soll sich nackt auf sie geworfen und zum Oralsex gezwungen haben, bis sie sich befreien und die Polizei verständigen konnte.

Kurze Zeit darauf nahm man Strauss-Kahn fest. Er saß bereits in einem Flugzeug der Air France, welche sich kurz vor dem Start befand. Seitdem sitzt der IWF-Chef in Haft. Er befindet sich in einem der größten Gefängnisse der Welt, der Gefängnisinsel Rikers Island im East River von New York. Allein darf er sich dort nicht bewegen, da ihn seine Mithäftlinge vermutlich etwas antun würden, doch auch so wird der 62-jährige nicht aus den Augen gelassen.

Dominique Strauss-Kahn wird rund um die Uhr beobachtet, da offenbar Selbstmordgefahr besteht. Das ergab eine psychologische Untersuchung des IWF-Chefs. Vermutlich hatte Strauss-Kahn bei dieser Untersuchung etwas gesagt oder getan, was den Ärzten Sorgen machte, so der New Yorker Justizminister Norman Seabrook.

Strauss-Kahn muss nun Spezialkleidung tragen, seine Schuhe haben keine Schnürsenkel. Bis Freitag muss der Bankier auf alle Fälle im Gefängnis bleiben. Dann wird das Zimmermädchen angehört und die Grand Jury entscheidet, wie es mit Strauss-Kahn weitergeht.

Ihr wollt immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniert doch einfach unseren kostenlosen RSS-Feed oder verfolgt uns bei Facebook.

0 Meinungen:

Kommentar veröffentlichen

Bitte schickt euren Kommentar nur einmal ab. Bedenkt, dass bei uns jeder Kommentar eine Moderation durchläuft. Kommentare mit rechtswidrigen Inhalten, Beleidigungen und offensichtliche Werbung werden nicht freigeschaltet.

Ansonsten würden wir uns freuen, wenn ihr auch auf unserer Facebook-Fanpage mitdiskutiert.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...