Freitag, 20. Mai 2011

Sex-Skandal: Strauss-Kahn auf Kaution und mit elektronischer Fußfessel frei

Sex-Skandal: Strauss-Kahn auf Kaution und mit elektronischer Fußfessel frei: Am gestrigen Donnerstag wurde Dominique Strauss-Kahn, ehemaliger Chef des IWF, offiziell angeklagt. Ihm wird versuchte Vergewaltigung eines Zimmermädchens vorgeworfen, sodass ihm nun eine längere Haftstrafe drohen könnte. Offenbar liegen dem Gericht eindeutige Beweise vor.

Immerhin, neben seiner Anklage wurde Strauss-Kahn vorerst aus dem Gefängnis entlassen. Gegen eine Kaution in Höhe von 1 Million Dollar wurde er freigelassen, muss ab sofort jedoch elektronische Fußfesseln tragen. Zudem ordnete die Grand Jury Hausarrest in einer Privatwohnung in Manhattan an.

Bereits am Montag ließ Strauss-Kahn seine Entlassung auf Kaution beantragen, dies wurde allerdings wegen zu hoher Fluchtgefahr abgelehnt. Nun darf der 62-jährige New York nicht mehr verlassen, wird rund um die Uhr von Sicherheitsleuten überwacht und auch seine Reisepässe bekommt er vorerst nicht zurück. Bei jedem noch so kleinen Verstoß gegen die Regeln wandert Strauss-Kahn sofort wieder ins Gefängnis.

Rund vier Jahre lang war Dominique Strauss-Kahn Chef des Internationalen Währungsfonds, kurz IWF. Gestern verkündete er in einem Schreiben seinen Rücktritt, um seine Familie und den IWF zu schützen. Nun muss geklärt werden, wer als Nachfolger Strauss-Kahns in Frage kommt.

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