Mittwoch, 11. Mai 2011

Sicherheitslücke: Vupen Security will Google Chrome gepwnd (geknackt) haben

Sicherheitslücke - Vupen Security will Google Chrome gepwnd (geknackt) haben: Google Chrome galt bislang als einer der, wenn nicht sogar nur der, sicherste Web-Browser, der derzeit zu haben ist. Der Grund dafür ist die sog. Sanbox, die quasi jede Attacke auf den Browser im Sand verlaufen lässt.

Durch die Sanbox wird Chrome getrennt vom Rest des PCs ausgeführt. Ein Angriff auf die Systeme des zu Gründe liegenden Computers war daher bislang nicht möglich. Nun meldet allerdings die französische auf PC-Sicherheit spezialisierte Firma "Vupen", dass es ihr gelungen ist die Sandbox zu umgehen.

"Hi everyone, We are (un)happy to announce that we have officially Pwned Google Chrome and its sandbox.", heißt es in einer Mitteilung von Vupen.

In einem YouTube-Clip, dessen Echtheit ich nicht überprüfen konnte, zeigen die IT-Experten ihren Hack am Beispiels des Windows-Taschenrechners.



Allerdings, und das macht schon ziemlich stutzig, wollte sich Vupen nicht dazu äußern, wie das Umgehen der Sandbox gelungen ist. Man wolle den Exploit nur mit seinen Regierungspartnern teilen, heißt ist. Auch die Chrome-Entwickler sollen angeblich keine Informationen dazu erhalten.

Da stellt sich mir die Frage, warum ein Sicherheitsunternehmen auf seiner Website mit der geglückten Attacke aufwarten sollte, diese dann aber nur Regierungen zur Verfügung stellen will. Da wäre es doch wesentlich unauffälliger gewesen, einfach gar nichts zu sagen.

Google reagierte jedenfalls relativ ruhig auf die Berichte. "Wir können die Behauptungen von Vupen nicht überprüfen, da wir bisher keine Details von Ihnen erhalten haben. Sollten Veränderungen notwendig sein, werden Nutzer von Chrome automatisch die neuste Version erhalten", ließ ein Sprecher verlauten.

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