Montag, 23. Mai 2011

Spaniens Sozialisten mit großen Verlusten bei Regionalwahlen

Spaniens Sozialisten mit großen Verlusten bei Regionalwahlen: Seit einer Woche sind in Spanien vor allem die jungen Menschen, die besonders unter Perspektiv- und hoher Arbeitslosigkeit in ihrem Land leiden, auf der Straße, um für politische und soziale Reformen zu demonstrieren.

Gestern fanden die in diesem Zusammenhang mit Spannung erwarteten Regionalwahlen statt. Das Ergebnis dürfte aus Sicht der Demonstranten aber nur ein Teilerfolg sein. Die Sozialisten von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero mussten eine schwere Niederlage einstecken. im Vergleich zur letzten Regionalwahl im Jahr 2007 verloren sie knapp 7 Prozent der Stimmen und lagen nun bei 27,8 Prozent.

So verloren die Sozialisten auch einige ihrer bisherigen Hochburgen. Barcelona und Sevilla werden künftig von einem Konservativen regiert. Die Partei kam in ganz Spanien auf 37,6 Prozent und ist damit großer Sieger der Wahl. Genau an diesem Punkt hat auch die Protestbewegung verloren. Diese forderte die Spanier im Vorfeld der Wahl nämlich dazu auf, keiner der beiden großen Parteien die Stimme zu geben.

Zapatero, der bereits vor einiger Zeit ankündigte bei den Wahlen in 10 Monaten nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen, sagte zur Niederlage seiner Partei: "Die Wahlergebnisse zeigen, dass die Sozialistische Partei die heutigen Wahlen klar verloren hat. [...] Ich weiß sehr gut, dass viele Spanier Not leiden und sich um ihre Zukunft sorgen. Und heute haben sie zweifellos ihre Unzufriedenheit darüber ausgedrückt".

Die Wahlbeteiligung lag mit 65 Prozent für spanische Verhältnisse eher niedrig. Die Demonstranten kündigten an, ihre Proteste noch mindestens eine Woche fortsetzen zu wollen.

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