Samstag, 7. Mai 2011

Statistik-Fehler: Kinderarmut in Deutschland geringer als bisher geschätzt:

Statistik-Fehler: Kinderarmut in Deutschland geringer als bisher geschätzt: Dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ist ein peinlicher Fehler unterlaufen. Bei der Berechnung der Kinderarmut hat sich offenbar ein Fehler in die Statistik eingeschlichen, weswegen diese nun viel höher geschätzt wurde, als sie eigentlich ist, so hieß es am Freitag.

Vor der Bundestagswahl im Jahr 2009 veröffentlichte die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) eine Zahl von 16,3 Prozent. So hoch sei die Kinderarmut in Deutschland, weshalb sich die schwarz-gelbe Bundesregierung dazu entschloss, das Kindergeld zu erhöhen. 20 Euro gab es für jedes Kind im Monat mehr.

Nun hat sich nach neuen Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung allerdings ergeben, dass die Kinderarmut in Deutschland viel geringer ist, als bisher angenommen. Offenbar war in der letzten Berechnung ein Fehler unterlaufen, denn statt 16,3 Prozent betrage die Kinderarmut Deutschlands nur 10 Prozent, ein deutlicher Unterschied!

Das Bundesfamilienministerium gab jedoch bereits bekannt, dass sich trotz veränderter Zahlen nichts an den Leistungen für die Kinder ändern werde. Die Leistungen werden nicht überprüft, es ändere sich nichts, so eine Sprecherin.

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