Sonntag, 8. Mai 2011

Syrien: Opposition formuliert erstmals politische Ziele

Syrien - Opposition formuliert erstmals politische Ziele: Die Opposition in Syrien hatte bislang immer ein Problem. Sie agierte planlos und kopflos. Sieben Wochen nach Beginn der Proteste gegen Diktator Bashar al-Assad hat man sich auf einen politischen Forderungskatalog einigen können.

In diesem machen die Oppositionellen die Bedingungen für ein Ende der Proteste und einer Befriedung des Landes deutlich. Demnach müsse zunächst die Gewalt gegen die Demonstranten beendet und deren Rechtmäßigkeit anerkennt werden. Darüber hinaus soll jeder Syrer politische Freiheit erhalten. Die wichtigste Forderung ist allerdings die nach demokratischen Wahlen innerhalb eines halben Jahres.

Eine direkte Reaktion des Regimes auf diesen Forderungskatalog gibt es bislang noch nicht. Allerdings scheint der gestern erfolgte Einmarsch der Armee, bei dem Soldaten unter anderem drei Frauen erschossen, weil diese sich für die Freilassung ihrer zuvor verhafteten Angehörigen einsetzten, in die Stadt Banias eine deutliche Sprache zu sein.

Assad und sein Regime wollen nicht weichen. So bewirkt der Forderungskatalog eigentlich nur, dass die Opposition geeinter dasteht, was wiederum die Möglichkeit eines Bürgerkrieges in Syrien wahrscheinlicher macht.

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