Donnerstag, 12. Mai 2011

Tepco bekommt 43 Milliarden Euro Staatshilfe

Tepco bekommt 43 Milliarden Euro Staatshilfe: Es war damit zu rechnen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Tepco die Folgen des Super-GAUs in Fukushima nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen kann. Nun steht fest, dass die japanische Regierung dem Energiekonzern mit Milliarden Euro unter die Arme greifen muss.

In einen Spezialfonds wird der japanische Staat insgesamt 43 Milliarden Euro einzahlen. Mit diesem Geld soll Tepco die Opfer der Katastrophe entschädigen. Als Gegenzug musste der Konzern ein Umstrukturierung zustimmen. Außerdem soll ein Teil des Geldes zurückgezahlt werden.

Über 13 Jahre müssen Beträge in einer unbekannten Höhe an die japanische Regierung zurückgezahlt werden. Angeblich haben andere Energiekonzerne eingewilligt Tepco zu unterstützen. Dies könnte man auch so deuten, dass Tepco ab sofort am Tropf der Konkurrenz hängt.

Tepco fuhr in der Folge der Katastrophe in Fukushima den größten Verlust ein, den jemals ein japanischer Konzern außerhalb des Finanzsektors vorweisen musste. Alleine der Ausfall von Fukushima schlägt darin mit mehr als 8,5 Milliarden Euro zu Buche. Auch das Herunterfahren anderer Atomkraftwerke belastete die Bilanzen.

Trotz des Fonds sehe ich Tepco nicht als gerettet an. Studien zeigen, dass die Kosten eines Super-GAUs in die Billionen Euro gehen können. Im Vergleich dazu ist besagter Fonds nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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