Freitag, 6. Mai 2011

Uni Bayreuth bescheinigt Karl-Theodor zu Guttenberg vorsätzliches Handeln

Uni Bayreuth bescheinigt Karl-Theodor zu Guttenberg vorsätzliches Handeln: Nun steht endgültig fest, was ohnehin schon alle wussten. Die Universität Bayreuth hat heute bekannt gegeben zu welchem Ergebnis sie bei der Überprüfung von Karl-Theodor zu Guttenbergs Doktorarbeit kommt.

Demnach habe der ehemalige Verteidigungsminister "die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht", teilte die Universität heute mit.

Zur Erläuterung dieser Aussagen heißt es, dass sich über die ganze Arbeit Stellen fänden, die als Plagiat zu klassifizieren seien. Besonders deutlich würde dies an den verwendeten Ausarbeitungen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags.

Weiter heißt es in der Mitteilung der Universität, dass sich zu Guttenberg immer wieder bewusst die Autorenschaft angemaßt habe, was ein bewusstes Vorgehen voraussetze. Als Belege dafür sprächen eine Vielzahl Indizien, wie leichte Umformulierungen der Originaltexte, einzelne Auslassungen, die Verwendung von Synonymen und Veränderungen in der Satzstellung.

Den kompletten 40-seitigen Bericht will die Universitätsleitung in der kommenden Woche am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vorstellen.

Doch bereits jetzt steht fest, dass zu Guttenberg in den Augen der Universität vorsätzlich gehandelt und damit auch gelogen hat. Schließlich beteuerte er immer nie bewusst getäuscht zu haben. Ein politisches Comeback wird mit jedem Tag der vergeht, an dem zu Guttenberg nicht mit der absoluten Wahrheit rausrückt schwieriger.

Übrigens: Ich persönlich glaube, dass Karl-Theodor zu Guttenberg die Arbeit von einem Ghostwriter hat anfertigen lassen haben könnte. So gesehen hätte er auch nie bewusst plagiiert, dafür der Ghostwriter. Der Skandal wäre in diesem Fall allerdings noch größer.

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