Dienstag, 17. Mai 2011

USA und Russland behalten letzte Pocken-Stämme

USA und Russland behalten letzte Pocken-Stämme: Die Pocken sind eine der tödlichsten Krankheiten, die auf der Erde vorkommen bzw. vorkamen. Je nach Virenstamm fallen ihnen bis zu 90 Prozent der infizierten zum Opfer. Es ist eine der größten Leistungen der Menschheit auf dem Gebiet der Medizin diese Krankheit (fast) auszurotten. Seit 1977 gibt es keinen bekannten Fall der Infektionskrankheit mehr. 1980 erklärte die WHO die Welt für pockenfrei.

Es existieren lediglich noch einige Stämme der Viren in Hochsicherheitslaboren in den USA und Russland. Das wird sich vorerst wohl auch nicht ändern. US-Gesundheitsministerin Kathleen Sibelius erklärte heute im Rahmen einer UN-Konferenz in Genf, dass die USA ihre Bestände vorerst nicht vernichten wollen.

Zur Begründung erklärte sie, dass die Viren nötig seien, wenn die Krankheit doch noch einmal ausbrechen würde, um Impfstoffe und Gegenmittel zu entwickeln. Dabei unterschied sie ausdrücklich zwischen versehentlicher oder absichtlicher Freisetzung.

In 5 Jahren solle wieder geprüft werden, ob die Viren vernichtet werden können. Die USA halten sich an ihre Versprechen die Pocken-Erreger zu vernichten, betonte Sibelius.

Es gilt als sicher, dass die Russen die Viren erst vernichten werden, wenn auch die USA dazu bereit sind.



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