Samstag, 4. Juni 2011

Adobe-Chef Shantanu Narayen sieht Android-Tablets langfristig vor dem iPad

Adobe-Chef Shantanu Narayen sieht Android-Tablets langfristig vor dem iPad: Das Verhältnis zwischen Apple und Adobe war schon immer ein ganz besonderes. Der Elektronik-Bauer und die Softwareschmiede liegen seit einigen Jahren im Clinch. Im Grunde geht es dabei immer um die Flash-Fähigkeit von Apples iDevices. Der Konzern aus Cupertino sperrt sich nämlich nach wie vor gegen die Entwicklungsumgebung, ohne die das Internet heute anders aussehe.

Auf der Technologie-Konferenz D9 hat Adobe-Chef Shantanu Narayen den Streit mit Apple für beendet erklärt. Er erläuterte, dass es sich bei Adobe und Apple um zwei unterschiedliche Geschäftsmodelle handele. Es gehe nicht um irgendwelche technischen Gesichtspunkte, sondern um die Kontrolle der Plattformen. Deshalb gestatte es Apple nicht Flash-Unterstützung im Browser seiner iDevices zu integrieren.

Man habe aber einen Weg gefunden, der Apple nicht aufstößt. So kann Flash in einzelnen Apps integriert werden. Auf diese Weise hat Apple weiterhin die volle Kontrolle und die iDevice-Nutzer können zum Beispiel YouTube-Clips anschauen.

Trotz dieser nach Friedenspfeife klingenden Töne konnte sich Narayen einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Er verwies auf den Smartphone-Markt auf dem Android-Geräte weiter auf dem Vormarsch sind und das iPhone nach und nach verdrängen. "Wir werden 130 Millionen Android-Smartphones mit Flash am Ende des Jahres haben", so der Adobe-Boss.

Gleiches prophezeite er im Bereich der Tablets. Auch hier wird die Zahl der Android-Geräte in den kommenden Jahren steigen. Das iPad würde auf diese Weise über kurz oder lang aus seiner Spitzenposition verdrängt werden.

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