Mittwoch, 29. Juni 2011

Aktionäre proben Aufstand gegen Tepco

Aktionäre proben Aufstand gegen Tepco: Der Name Tepco wird für immer mit dem Super-GAU von Fukushima in Verbindung stehen. Es ist eine Geschichte, die nicht unbedingt rühmlich für den Energiekonzern ausfallen wird. Die schlechte Informationspolitik und mutmaßliche Schlampereien bei der Bekämpfung des GAU haben das Vertrauen nachhaltig geschädigt.

Dies bekamen die Manager des Konzern nun auch auf der Hauptversammlung zu spüren. Vielen Aktionären reichte die einfache Entschuldigung des Managements nicht aus. Sie forderten weitreichendere Konsequenzen.

"Wir Direktoren entschuldigen uns alle für die Probleme und Ängste, die der Unfall verursacht hat", erklärte die Konzernspitze. Den 9.300 versammelten Aktionären reichte dies nicht aus. Sie störten immer wieder durch Zwischenrufe und forderten unter anderem, dass die Manager alle ihre Bezüge aufgeben, in den Reaktor von Fukushima 1 springen oder 'Seppuku' (traditioneller japanischer Selbstmord) begehen sollten.

Die Aktionäre beklagten, dass Tepco die Gefahren der Atomenergie ignoriert habe. Allerdings, und dies sollte man betonen, scheiterte ein Antrag auf den Ausstieg aus der Atomenergie von rund 400 Aktionären.



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