Dienstag, 21. Juni 2011

Anonymous droht GEMA: Warnschuss auf Homepage

Anonymous droht GEMA - Warnschuss auf Homepage: Nun mischt sich also auch eine deutsche Sektion von Anonymous in den Streit zwischen YouTube und der GEMA ein. Am Wochenende hatten noch die Bosse von zwei großen deutschen Plattenlabels die Verwertungsgesellschaft scharf kritisiert.

Der Druck auf die GEMA sich endlich mit YouTube zu einigen steigt stark an. Mit einem Video in deutscher Sprache wandte sich Anonymous an die GEMA und erklärte, dass man "dieses Vorgehen als eine Einschränkung des freien Informationsflusses" empfindet. Zugleich stellte man einen Link zur Verfügung, über den man die Sperren bei YouTube mittels eines Proxys umgehen kann.



Viel wichtiger ist aber, dass Anonymous dem Video direkt einen Warnschuss folgen ließ. Die Website der GEMA war über das Wochenende immer wieder nur schwer oder auch gar nicht zu erreichen. Offenbar führte jemand einen DDoS-Angriff auf die Seite durch. Es ist nahe liegend, dass es sich hierbei um Anonymous handelte.

Ohne Zweifel: Künstler müssen entsprechend für ihre Leistung vergütet werden und ich will hier keine Angriffe auf Webseiten rechtfertigen. Allerdings ist eine Forderung von 12 Cent pro Video-View, die im Raum stehen soll, vollkommen überzogen. Dies würde einen TKP (Tausend-Kontakt-Preis) von 120 Euro ergeben. Jeder Webmaster weiß, wie unrealistisch das ist. Nicht einmal YouTube könnte so etwas finanzieren.

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