Donnerstag, 9. Juni 2011

Apple: Mini-Eklat bei Vorstellung von Steve Jobs Ufo im Stadtrat von Cupertino

Apple - Mini-Eklat bei Vorstellung von Steve Jobs Ufo im Stadtrat von Cupertino: Was hat Steve Jobs mit einem Ufo und dem Stadtrat von Cupertino am Hut? Ich kann verstehen, wenn diese Frage einigen Leser nach dieser Überschrift im Kopf herumschwirrt. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach.

Apple plant in Cupertino die Errichtung eines neuen Büro-Gebäudes und wie das bei Bauprojekten so ist, muss man vorher bei der Stadt um Erlaubnis fragen. Dies tat Steve Jobs auch. Vor dem Stadtrat von Cupertino stellte er Apples Pläne für das neue Bürogebäude vor.

Das Bauwerk soll kreisrund werden und im inneren einen Wald beherbergen. Außen um den Büro-Komplex soll eine Parkanlage entstehen. Steve Jobs scherzte in der Ratssitzung: "Es sieht so aus, als ob ein Raumschiff gelandet wäre". Über seine relativ schlechte Laune konnte er damit allerdings nicht hinwegtäuschen.

Als eines der Ratsmitglieder Jobs fragte, wie die Menschen in Cupertino von dem neuen Gebäude profitieren würden, polterte der Apple-Chef los. "Wie sie wissen, sind wir der größte Steuerzahler in Cupertino. Wir wollen hierbleiben und Steuern zahlen", so Jobs. Eine Aussage, die man als echte Drohung auffassen könnte, gab es dann direkt noch hinterher. "Wenn das nicht klappt, müssen wir woanders hingehen, wie zum Beispiel Mountain View, und wir nehmen unsere bisherigen Leute mit", sagte er.

Danach fragt das Ratsmitglied, ob es wenigstens kostenloses WLAN für Cupertino geben wird. Daraufhin antwortet Jobs: "Ich dachte immer, dass wir Steuern zahlen und die Stadt erledigt diese Dinge. Also wenn wir keine Steuern mehr zahlen müssen, setze ich gerne ein WLAN auf". Nach Scherzen war ihm augenscheinlich nicht mehr zu Mute.

Am Ende ging aber trotzdem alles gut aus, für beide Seiten. Apple darf seinen neuen Büro-Komplex bauen und Cupertino muss sich keine Sorgen um die Steuereinnahmen machen.



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