Dienstag, 14. Juni 2011

Besuch in Libyen: Westerwelle legitimiert Übergangsrat in Benghasi

Besuch in Libyen - Westerwelle legitimiert Übergangsrat in Benghasi: Es ist nicht mehr als eine Geste. Dennoch dürfte der Besuch von Außenminister Guido Westerwelle in Benghasi seine Wirkung nicht verfehlen. Der FDP-Politiker traf sich gestern mit Vertretern des libyschen Übergangsrates und erkannte sie dabei als "legitime Vertretung des libyschen Volkes" an.

"Wir sind nicht neutral, sondern wir stehen an der Seite der Demokratie und der Freiheit", sagte er am Rande des Treffens. Nichtsdestotrotz schloss Westerwelle weiter aus, dass deutsche Soldaten in Libyen kämpfen werden. Neu dabei war, dass er dies auch relativ deutlich auf eine Zeit nach dem Sturz Gaddafis bezog. Bei Verteidigungsminister Thomas de Maizière hatte sich das in der letzten Woche noch etwas anders angehört.

Die Rebellen in Libyen scheinen dagegen weiter militärisch auf dem Vormarsch zu sein. Es gibt Berichte, dass die Regime-Gegner der Hauptstadt des Landes und dem mutmaßlichen Versteck Gaddafis, Triplois, sowohl von Osten als auch von Westen her näher rücken.

So sollen inzwischen Teile der Strecke zwischen Misrata und Zlitan unter der Kontrolle der Aufständischen sein. Im Westen des Landes sei es gelungen Teile der wichtigen Ölstadt Zawyia einzunehmen. Das Regime in Tripolis widersprach diesen Meldungen und erklärte, dass man die strategisch wichtigen Punkte weiter unter Kontrolle habe.

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