Mittwoch, 29. Juni 2011

Christine Lagarde neue Chefin des IWF

Christine Lagarde neue Chefin des IWF: Die große Überraschung beim Internationalen Währungsfonds ist ausgeblieben. Das Posten des Chefs bleibt weiter fest in der Hand der Europäer. Die aufstrebenden Schwellenländer scheiterten gestern Abend mit ihrem Vorstoß.

Am Nachmittag bereits hatten sich die USA auf Christine Lagarde als neue Chefin festgelegt. Zusammen mit den sicheren Stimmen der Europäer war ihr damit die Wahl schon gewiss. Lagarde wird dem IWF nun für 5 Jahre vorstehen.

Die bisherige französische Finanzministerin erklärte nach ihrer Wahl selbstbewusst: "Wenn ich von dem ausgehe, was ich über den Job weiß, ja, dann halte ich mich für fähig. [...] Ich bringe meine Erfahrung mit als Juristin, als Ministerin, als Managerin und als Frau".

Der Posten beim IWF wurde frei, weil der bisherige Generaldirektor, Dominique Strauss-Kahn, im Mai über eine Vergewaltigungsaffäre stolperte. Er wartet in New York derzeit darauf, dass sein Prozess beginnt. Strauss-Kahn selbst bestreitet die Vorwürfe.

Was kann man von Christine Lagarde erwarten? Sie ist Französin und wird sich daher am Ende des Tages eher für die Interessen der Franzosen einsetzen, auch wenn sie betonte, jedes Land vertreten zu wollen. Konkret könnte dies zum Beispiel bedeuten, dass sie sich gegen die Beteiligung der Banken an der Griechenlandrettung ausspricht, weil gerade französische Institute viele Anleihen aus Griechenland besitzen.

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