Dienstag, 7. Juni 2011

EHEC-Infektion: Verunsicherung steigt, Krankenhäuser unter Druck

EHEC-Infektion - Verunsicherung steigt, Krankenhäuser unter Druck: EHEC und kein Ende! Nachdem am Sonntag der Landwirtschaftsminister Niedersachsens vor die Presse trat und erklärte, dass man Sprossen von einer Produktionsstätte im Landkreis Uelzen als wahrscheinlichen Verursacher der Infektion ausgemacht hat, gab es am Montag keine Bestätigung für diese Annahme. Bislang waren alle untersuchten Sprossen negativ auf EHEC.

Am Verdacht wolle man aber trotzdem festhalten, heißt es aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium. Die Verunsicherung beim Verbraucher ist allerdings bereits jetzt groß. Dies konnte man beispielsweise gestern an den Fragen, die im Rahmen einer Sondersendung der ARD gestellt wurden, erkennen.

Dabei reicht meist schon gesunder Menschenverstand aus. Man sollte sich beim Gemüsekauf überlegen, woher die Produkte kommen. Bei einem regionaler Anbieter, der nicht gerade aus Norddeutschland ist, kann man bedenkenlos Gemüse kaufen.

Unterdessen scheinen die Kliniken, in denen besonders viele EHEC-Patienten liegen finanziell unter Druck zu geraten. Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, sagte der 'Rheinischen Post': "Ich appelliere an die Politik angesichts der EHEC-Epidemie, die geplanten finanziellen Kürzungen für die Krankenhäuser zurückzunehmen".

Die Infektionswelle zeige, dass es wichtig sei Personal und Betten in Krankenhäusern vorzuhalten. "Die Kliniken machen heute alles, was für die Versorgung der Erkrankten notwendig ist – ohne Rücksicht darauf, ob sie ihre Leistungen am Ende von den Krankenkassen auch vergütet bekommen", so Baum.

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